Seit der Kommunalwahl 2024 hat sich vieles getan. In der Stadtvertretung und in den Ausschüssen konnten wir gemeinsam zahlreiche Themen anstoßen, diskutieren und erste wichtige Entscheidungen treffen. Dabei geht es uns immer darum, unsere Stadt Schritt für Schritt weiterzuentwickeln – mit klaren Prioritäten, realistischen Maßnahmen und einem offenen Dialog mit Ihnen.

Investitionsoffensive für unsere Spielplätze 

Im März haben wir in der Stadtvertretung den Weg dafür freigemacht, bis zu 150.000 Euro bis Jahresende in unsere Spielplätze zu investieren. Der Spielplatz an der Bauernallee wird für Jugendliche und junge Erwachsene umgestaltet: mit einer neuen Sitzgruppe, zusätzlichen Müllbehältern, einer neuen Balancierstrecke sowie einem Beachvolleyballfeld. Dieses wird künftig nicht mehr auf dem Spielplatz in der Kapplunger Straße zu finden sein, denn dort wird eine Wassermatschanlage entstehen, die für etwa 18.000 Euro zeitnah umgesetzt wird.

Als nächster Schritt stehen Vor-Ort-Begehungen an, insbesondere für den Spielplatz in der Schweriner Allee – unter anderem mit Blick auf eine zweite Wassermatschanlage – sowie für den Skaterplatz, dessen Umgestaltung geplant ist. Gleichzeitig bleibt klar: Auch in den kommenden Haushaltsjahren 2027/2028 werden wir uns weiterhin dafür einsetzen, gezielt in die Spiel- und Freizeitinfrastruktur zu investieren, um attraktive und zeitgemäße Angebote für Kinder und Jugendliche in unserer Stadt zu schaffen.

Klimaschutz mit Plan

Ein zentraler Meilenstein ist das nun beschlossene Klimaschutzkonzept. Nach rund anderthalb Jahren intensiver Arbeit liegt damit erstmals eine strategische Grundlage für den Klimaschutz in Ludwigslust vor. Es umfasst konkrete Maßnahmen und dient künftig als Orientierung für Verwaltung und Politik, um Entscheidungen gezielt und nachvollziehbar zu treffen. Klimaschutz darf nicht abstrakt sein, sondern muss erklärbar sein und vor Ort Wirkung entfalten.

Schulen entwickeln

In den vergangenen Jahren hat die Stadt Ludwigslust an vielen Stellen in unsere Schulen investiert – etwa in den Neubau der Grundschule Techentin oder den Hort der Fritz-Reuter-Grundschule. Ende 2025 haben wir zudem beschlossen, mehr als sechs Millionen Euro in die Regionale Schule Peter-Josef-Lenné zu investieren. Den größten Anteil der umfassenden Investitionen nimmt die Fassadensanierung ein. Ergänzt wird dies durch brandschutztechnische Maßnahmen zur Herstellung eines zweiten Rettungswegs, die Installation einer Photovoltaikanlage sowie die Umrüstung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung. Darüber hinaus sind Maßnahmen zur Verbesserung des Raumklimas geplant, darunter eine Verschattungs- und Blendschutzanlage, die Optimierung der Akustik in Klassen- und Lehrerzimmern sowie die Modernisierung der Wärmeversorgung und Gebäudeautomatisierung, einschließlich der Steuerung von Lüftung und Heizung.

Seit Ende des Jahres 2025 gibt es eine intensive Diskussion um den Erhalt der Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen. In Ludwigslust betrifft dies die Schülerinnen und Schüler der Pestalozzi-Schule. Im Kreistag Ludwigslust-Parchim haben wir im März 2026 beschlossen, die Förderschulen Lernen im Landkreis bis 2030 in kreislicher Trägerschaft zu halten. Aktuell finden hierzu zahlreiche Gespräche statt – ich bleibe dran.